Skip to main content
ExLibris
  • Subscribe by RSS
  • Ex Libris Knowledge Center

    Z39.50-Suche

    Translatable
    Zur Konfiguration eines Z39.50-Serverprofils müssen Sie über die folgende Rolle verfügen:
    • Allgemeiner Systemadministrator
    Ein Katalog einer Institution kann durch externe Anwendungen suchbar gemacht werden. Dies kann für eine Reihe von Zwecken benötigt werden. beispielsweise wenn Ihre Institution als eine Copy Cataloging-Quelle dient oder an einem Fernleihe-Netzwerk teilnimmt, kann es notwendig werden, dass der Katalog extern durchsucht wird.
    Allgemeine Informationen über das Z39.50 Protokoll finden Sie unter http://www.loc.gov/z3950/gateway.html#about
    Wenn ein Z39.50-Server-Integrationsprofil konfiguriert ist hört Alma auf eingehende Z39.50 Suchen. Wenn eine eingehende Anfrage erkannt wird gibt Alma eine Z39.50 Antwort zurück, die Datensatzinformationen entweder in MARC oder OPAC-Format enthält. Dies ist von Ihrer Client-Konfiguration abhängig.
    • Es kann nur ein Z39.50-Profil für eine Institution konfiguriert werden.
    • Wenn Sie den Katalog Ihrer Institution für eine Z39.50-Suche öffnen, kann Ex Libris sie dem Pool externer Suchressourcen hinzufügen, die für die Katalogisierung verfügbar sind.
    • Die folgenden Attribute werden von Alma unterstützt: Semester (1016, 1017); Verfasser (1, 1003, 1004); Betreff (21); Titel (4); ISBN (7); ISSN (8); Datum (31); Kennung (12 in. OCLC-Nummer (1211).
    • Sie müssen die Alma IP-Adresse, Anschluss und den Datenbankname auf dem Z39.50 Client-Gerät konfigurieren. IP-Adresse/Port, die konfiguriert werden müssen, lauten: <Alma server>:1921 (oder 210, wenn Sie mit Refworks arbeiten – siehe Zur Konfiguration eines Z39.50 Refworks-Clients:). Beachten Sie, dass diese Ports für alle offen sind, ohne Einschränkung auf spezifische IP-Adressen; daher gibt es keinen Bedarf, seitens Alma neue IP-Adressen hinzuzufügen. Der zu verwendende Datenbankname ist der Alma Institutionscode - Beispiel: 60univ_inst. Für Informationen zu Ihrer Alma Server Domain siehe Ihre Alma Domain-Namen.
    • Zur Format-Filterung der Z39.50 Antwort in Alma auf Campus-Ebene in einer Multicampus-Umgebung müssen Sie dem Datenbanknamen den Campus-Code hinzufügen, der auf dem Z39.50 Client-Gerät konfiguriert ist. Verwenden Sie dazu folgendes Format: Basis (Institution-ID>/<Campus Code>. Beispiel: Basis 60univ_inst/Springfield kann auf einem Client Z39.50 Gerät verwendet werden, wobei 60univ_inst = der Alma Institutios-Code und Springfield= der Alma Campus-Code ist. Wenn dies implementiert ist, werden die Alma Z39.50 Suchergebnisse und vorhandenen Ergebnisse nur für Ressourcen angezeigt/filtriert, die im Besitz des Campus sind (und dessen Bibliotheken). Dies ermöglicht Institutionen in einer Multicampus-Umgebung die Bereitstellung von Ergebnissen, die nur zu Bibliotheken gehören, in innerhalb des ausgewählten Campus identifiziert sind.
    • Bei einer externen Suche, die Z39.50 verwendet und 10.000 oder mehr Datensätze abruft, antwortet Alma mit einer Fehlermeldung wenn es die nächste Menge von Datensätzen abruft, die das Limit von 10.000 überschreitet. Z39.50 ist dazu bestimmt, die Alma-Suche für den Zweck der Fernleihe, Katalogkopie oder Auswahl in andere automatisierten Systemen zu integrieren. Die Verwendung von Z39.50 Integration wird nicht unterstützt für andere Arbeitsabläufe, wie etwa Mengen- Exporte von Datensätzen auszuführen.
    Die folgenden Regeln bestimmen die Ausgabe einer MARC-Datensatzinformation:
    • MARC Bestandsdatensätze werden nur ausgegben, wenn das Kontrollkästchen Mit Bestand anreichernausgewählt ist (Siehe auch nachfolgende Prozedur) Durch die Auswahl des Parameters Mit Bestand anreichern werden die MARC 21-Ergebnisse mit MARC 21-Bestandsfeldern wie dem Feld 852 angereichert.
    • MARC Bestandsdatensätze werden nur für permanente Standorte zurückgegeben.
    • Unterdrückte MARC Bestandsdatensätze (Unterdrücken von Discovery ist für den Datensatz im MD-Editor ausgewählt) sind ausgeschlossen.
    • MARC-Lokalsätze von unterdrückten Standorten (Aus Discovery unterdrücken ist für den Standort ausgewählt; siehe Konfiguration physischer Standorte) sind ausgeschlossen.
    • Unterdrückte MARC-Titelsätze (Aus Discovery unterdrücken ist im MD-Editor für den Datensatz ausgewählt) und deren verbundenen Lokalsätze sind ausgeschlossen.
    Die folgenden Regeln bestimmen die Ausgabe einer OPAC-Datensatzinformation:
    • OPAC Bestanddatensätze werden sowohl für permanente als auch für temporäre Standorte zurückgegeben (an Bestand für Standort).
    • Unterdrückte OPAC Bestandsdatensätze (Unterdrücken von Discovery ist für den Datensatz im MD-Editor ausgewählt) sind ausgeschlossen.
    • OPAC-Lokalsätze von unterdrückten Standorten (Aus Discovery unterdrücken ist für den Standort ausgewählt; siehe Konfiguration physischer Standorte) sind ausgeschlossen.
    • Unterdrückte OPAC Titlesätze (Unterdrücken von Discovery ist für den Datensatz im MD-Editor ausgewählt) und deren verbundenen Bestände sind ausgeschlossen.
    Der Alma Z39.50 Server Support beinhaltet UNIMARC-Support für Netzwerkzonen-Datensätze, die mit Informationen von Mitgliedsinstitutionen angereichert sind. Wenn ein Z39.50 Aufruf an Alma das UNIMARC Format spezifiziert, antwortet Alma mit dem Z39.50 presentResponse UNIMARC-Ausgabeformat. Die Verfügbarkeits-Anzeige von Beständen wird bearbeitet, indem das folgende UNIMARC-Format verwendet wird:
    • MARC 852 Feld
    • $a Standort - Institutionscode
    • $6 Verknüpfung - MMS-ID
    • $9 Lokales Feld – P (Druck) / E (elektronisch) / D (digital)
    Wenn für eine Institution mehr als eine Materialart verfügbar ist, wie Ausdruck und elektronisch, wird das Feld 852 mehrere $9 Einträge enthalten.

    Zur Konfiguration eines Z39.50 Suchtyp-Integrationsprofils

    Es kann für jede Institution nur ein Integrationsprofil Z39.50-Server konfiguriert werden.

    Zur Konfiguration eines Z39.50 Suchtyps des Integrationsprofils:
    1. Auf der Seite Liste der Integrationsprofile (Konfigurationsmenü > Allgemein > Externe Systeme > Integrationsprofile) klicken Sie auf Neues Integrationsprofil. Die erste Seite des Integrationsprofil-Assistenten öffnet sich.
    2. Geben Sie einen Code and und Namen für das Profil ein, welches Sie definieren.
    3. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Integrationstyp Z39.50 Server aus.
      Das Kontrollkästchen Standard ist für diesen Integrationstyp nicht funktionell.
    4. Klicken Sie auf Weiter.
    5. Vervollständigen Sie die Export-Parameter unter Verwendung der in der Tabelle unten angegebenen Informationen.
      Z39.50 Export Parameters
      Parameter Beschreibung

      Benutzername/Passwort

      Geben Sie einen Benutzername und Passwort (optional) ein, damit Alma mit dem Z39.50 Client-Gerät kommunizieren kann.

      Für den Benutzernamen und das Passwort für Z39.50 sind Groß-/Kleinschreibung zu beachten. Sie können folgendes enthalten:

      • nicht mehr als 10 Zeichen
      • Klein-/Großbuchstaben, Ziffern und Unterstriche

      Wenn Sie beispielsweise den Benutzernamen/das Passwort auf Alma_12_34 einstellen, ist es möglich, sich mit jeder der folgenden Optionen zu authentifizieren: alma_12_34, ALMA_12_34 und alMA_1234

      Wenn ein Benutzername und ein Passwort konfiguriert werden, kann Alma nicht durchsucht werden, solange der Benutzername und das Passwort nicht bereitgestellt werden.

      Zugriff ermöglichen

      Wählen Sie diesen Parameter, um dem Z39.50 Client-Gerät den Zugriff auf Alma zu erlauben.

      Mit Bestand anreichern

      Wählen Sie diesen Parameter, um Bestandsinformationen zusätzlich zu bibliografischen Informationen in die Z39.50 Antwort von Alma einzubinden.

      Anreicherung mit Mitglieder-Verfügbarkeit

      Wenn Sie dieses Profil für eine Netzwerkzone konfigurieren, wählen Sie diesen Parameter, um den Mitgliedsinstitutionen-Besitz in einer Z39.50 Antwort einzubinden.

      Nur Bestellungen an die Netzwerkzone enthalten den Besitz von Mitgliedsinstitutionen. Die zurückgegebenen Informationen umfassen die Institution, den Titelsatz (MMS-ID) und das Format (physisch, elektronisch oder digital). Diese Funktion unterstützt effizientere Abfragen durch Kooperationsnetzwerk-Mitglieder und wird oft für Integrationen mit Drittanbietern und Fernleihen benötigt.

      Informationen zum Besitz von Mitgliedsinstitution werden in den folgenden MARC 21 852 Unterfeldern ausgegeben:

      • $a - Institutionscode
      • $6 - MMS-ID
      • $9 - P (gedruckt), E (elektronisch) oder D (digital)

      Anreicherung mit Repräsentationen

      Wählen Sie diesen Parameter, um nicht-externe Repräsentationsinformationen im externen System anzuzeigen.

      Anreicherung mit externen Repräsentationen

      Wählen Sie diesen Parameter, um externe Repräsentationsinformationen im externen System anzuzeigen.

      Normalisierung übernehmen

      Wählen Sie diesen Parameter, um Alma-Titelsätze vor zusätzlichen Anreicherungen zu normalisieren und in einem externen System als Ergebnis einer Z39.50-Anfrage anzuzeigen. Die Normalisierungen können für MARC 21-, KORMARC-, UNIMARC- und CNMARC-Titelsätze übernommen werden, unter Verwendung der folgenden voreingestellten Normalisierungsprozesse oder der individuellen Prozesse mit Normalisierungsregeln, die Sie erstellen: MARC 21 BIB: bei externer Suche normalisieren, KORMARC BIB: bei externer Suche normalisieren, UNIMARC BIB: bei externer Suche normalisieren oder CNMARC BIB: bei externer Suche normalisieren.

      Example_Normalization_Rule_from_the_CNMARC_Bibliographic_Metadata_Configuration_Profile_04_TC.png

      Beispiel einer Normalisierungsregel für das Metadaten-Konfigurationsprofil CNMARC - Titeldaten.

      Die zur Verfügung gestellten Normalisierungsregeln entfernen die folgenden Informationen vom Titelsatz: 590 local note (MARC 21), 590 local note (KORMARC), 900 local field (UNIMARC), und 300 general note (CNMARC). Für weitere Informationen siehe Arbeiten mit Normalisierungsregeln.

      Da der Anreicherungsprozess nach Abschluss des Normalisierungsprozesses durchgeführt wird, hat der durch die Anreicherung hinzugefügte Normalisierungsprozess keinen Einfluss auf die Felder.

      Die voreingestellten Normalisierungsregeln verwenden die folgenden Drools-Dateien (in der Registerkarte Aufgaben-Parameter aufgeführt): drools/remove590.dslr, drools/remove900.dslr, and drools/remove300.dslr.

      Example_Drools_File_from_the_Cnmarc_Bib_normalize_on_Z39.50_SRU_search_Normalization_Rule_04_TC.png

      Beispiel einer Drools-Datei aus der Normalisierungsregel CNMARC BIB: bei Z39.50/SRU-Suche normalisieren

      Für weitere Informationen siehe Arbeiten mit Normalisierungsprozessen.

    6. Klicken Sie auf Speichern.
      Nach dem Speichern des Integrationsprofils Z39.50-Server sind die folgenden Zeilen-Aktionen für dieses Profil verfügbar:
      • Bearbeiten
      • Im Netzwerk verwalten – Diese Aktion ist nur in der Netzwerkzone verfügbar. Wählen Sie diese Aktion, um den Mitgliedsinstitutionen diese Konfiguration durch den Prozess Zuteilung von Netzwerk-Administrationsänderungen an Mitglieder zuzuteilen. Für weitere Informationen siehe Zentrale Verwaltung von Konfigurationen in einer Netzwerkzone und Zuteilung von Netzwerk-Administrationsänderungen an Mitglieder.
      • Netzwerk-Verwaltung beenden – Diese Aktion ist nur in der Netzwerkzone verfügbar. Wählen Sie diese Aktion, um die Zuteilung dieser Konfiguration an Mitgliedsinstitutionen durch den Prozess Zuteilung von Netzwerk-Administrationsänderungen an Mitglieder zu deaktivieren. Für weitere Informationen siehe Zentrale Verwaltung von Konfigurationen in einer Netzwerkzone und Zuteilung von Netzwerk-Administrationsänderungen an Mitglieder.
      • Verknüpfung zum Netzwerk aufheben –  Diese Aktion ist nur für Mitgliedsinstitutionen verfügbar. Wenn das Integrationsprofil Z39.50-Server einer Mitgliedsinstitutionen zugeteilt ist (d. h. wenn das Integrationsprofil ist mit dem Netzwerk verknüpft ist), kann die Mitgliedsinstitutionen die Aktion Verknüpfung zum Netzwerk aufheben auswählen, um sich von der Netzwerkzonenversion des Integrationsprofils zu trennen und dieses zur lokalen Verwendung anzupassen.
      • Prozess-Historie
      • Löschen

    Zur Konfiguration eines Z39.50 Refworks-Clients:

    Zur Konfiguration eines Z39.50 Refworks-Clients:
    1. Wählen Sie in der RefworksClient Administrativ-Anwendungen-Suche > Online-Katalog oder Datenbank aus. Das Dialogfeld Online-Katalog oder Datenbank öffnet sich.
    2. Klicken Sie auf die Bestellung einer Z39.50 Seite-Verknüpfung. Das Dialogfeld Bestellung wird geöffnet.
      Seite Bestellung einer Z39.50
    3. Im Namensfeld der Seite Z39.50 geben Sie den Namen ein, den Sie für Ihre Institution in Refworks anzeigen möchten.
    4. Im Feld Details geben Sie folgendes ein:
      • Server – Der Alma-Server: <Alma domain>
        Beachten Sie: Für APAC-Länder müssen Sie die alternative Alma-Domain <Alma alternate domain> verwenden. Siehe Ihre Alma Domain-Namen.
      • Anschluss – Spezifizieren Sie 210
      • Datenbank – Dies ist der Alma Institutios-Code,wie 01_EXL_INST
      • Benutzer und Passwort, wenn in Alma definiert
    5. Klicken Sie auf Bestellungen senden

    Beispiel der Refworks Client-Einstellungen

    Nachfolgend ein Beispiel der Refwork Client-Einstellungen eines Amla-Kunden (beachten Sie bitte, dass dies nicht von Ex Libris verifiziert ist):
    • URL: university.alma.exlibrisgroup.com (siehe Ihre Alma Domain-Namen)
    • Anschluss: 210
    • Datenbank: 01_EXL_INST
    • Datensatz-Syntax: USmarc
    • Element Set-Name: F
    • Importieren-Filter: MARC Format
    • Zeichensatz: ANSEL/ALA/USmarc
    • Passwort erforderlich: Nein
    • Jedes Feld: 1016
    • Verfasser-Feld: 1003
    • Jahr-Feld: 31
    • Titel-Feld: 4
    • Stichwort-Feld: 21